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Ein weiteres modernes Militärfahrzeug beschert uns Perfect Scale Modellbau. Hauptsächlich wird es die Kanadier freuen. Nach dem Dachs in den Varianten A1 und A2 folgt nun die kanadische Variante Badger in der frühen und späten – inkl. MEXAS Zusatzpanzerung – Version. Auch diesen Bausatz schauen wir uns gerne näher an…

Das Original

In den 80er Jahren suchte die Bundeswehr für den Pionierpanzer 1 einen Nachfolger. Zwischen 1981 und 1987 baute das Unternehmen MaK die ersten Prototypen des heutigen Pionierpanzer Dachs. 1988 erfolgte die Übergabe des ersten Serienfahrzeuges des Pionierpanzer 2 Dachs an die Bundeswehr.
Für die Bundeswehr entstanden die ersten 140 Pionierpanzer Dachs durch die Umrüstung von Bergepanzern 2 und den vorhandenen Pionierpanzer 1. Auch Kanada hatte großes Interesse an dem Pionierpanzer Dachs. Somit erging Ende der 80er Jahren der Auftrag zur Fertigung an das Unternehmen MaK. Kanada übernahm den Namen des Dachs – übersetzt Badger. Anders als in Deutschland, wurden die 9 Badger für Kanada von Grund auf neu gebaut und setzten nicht auf ältere Fahrzeuge auf.
Mit dem um 195° schwenkbaren Telekoparm mit Tieflöffel und dem Räumschild mit einer Räumleistung von 270 m³/h kann er die geforderten Aufgaben erfüllen. Dazu zählen das Herstellen von Zu- und Abfahrten sowie Ein- und Ausfahrten an Gewässerübergangsstellen oder steilen und schlammigen Uferzonen, das Befahrbarmachen des Gewässergrundes sowie das Auslegen und Beseitigen von Hindernissen und Sperren auf dem Gefechtsfeld. Dazu ist er in der Lage ohne Tiefwatausrüstung in einer Wassertiefe von 0,8m zu arbeiten und mit bis zu einer Wassertiefe von 2,25m. Weiterhin kann er zum Bergen von Schadfahrzeugen eingesetzt werden.
Die Besatzung besteht aus dem Fahrer und dem Kommandanten. Sie Selbstsicherung erfolgt mittels eines auflaffetierten C6 Machine Gun. Das Verstaukonzept wich etwas von den deutschen Dachs ab. Markant sind die Verstaukisten am Bagger-Ausleger sowie die Reling mit Stufen auf dem Ausleger. Grundsätzlich glich die early Version aber nahezu der deutschen Variante.
Im Rahmen des IFOR- und SFOR-Einsatzes in den 90er’n wurden die Badger mit der MEXAS Zusatzpanzerung ausgerüstet. Hierbei handelt es sich um eine bei IBD Deisenroth Engineering (Ingenieurbüro Deisenroth) entwickelte Verbundpanzerung. Sie besteht aus einer Keramikschicht, die auf Kevlar- bzw. Dyneema-Gewebe aufgeklebt ist. Die Keramikplatte fragmentiert das Geschoss, anschließend werden die Fragmente vom Kevlargewebe aufgefangen. Diese Art der Panzerung erreicht bei gleichem Gewicht das doppelte Schutzniveau einer Panzerstahlplatte. Diese führte zum Badger late.
Ende 2017 begann die im Rahmen eines Erneuerungsprogrammes der kanadischen Streitkräfte die Ablösung der Badger in der kanadischen Armee. Ab April 2018 wurden die Badger außer Dienst gestellt und durch die bei der Flensburger Firma FFG (Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft) gebauten AEV WISENT 2 ersetzt.

Der Bausatz in der Übersicht

Nach dem Dachs A1 und A2, den ich hier vorgestellt habe, wird auch der kanadische Badger early und late ebenfalls im stabilen weißen Pappkarton mit einem in Unternehmensfarben gehaltenen farbigen Artikelbild von Perfect Scale Modellbau geliefert. Der Badger early trägt die Artikelnummer 35186 und der Badger late die Artikelnummer 35187. Im Rahmen dieser Vorstellung werde ich hauptsächlich den mir vorliegenden Bausatz des Badger late vorstellen und teilweise auf die Unterschiede zum early eingehen.

Im Karton des Badger late finden sich drei Druckverschlussbeutel mit den aus hellgrauem Resin gefertigten Bauteilen , zwei Fotoätzteilplatinen, Kupferseile, zwei Decalbogen sowie die farbige Bauanleitung. Alles wie immer sehr gut geschützt durch Luftpolsterfolie und Verpackungschips.

Die Bauanleitung

Die farbige Bauanleitung im DIN-A4-Format enthält für beide Bausätze 8 Seiten. Sie beginnt mit den bereits bekannten allgemeinen Warnhinweisen zum Umgang mit Resin und Kleber in Englisch und Deutsch sowie die umfangreiche Teile-Liste. Die Anweisungen für den Zusammenbaus sind in Form von Baustufen-Fotos kombiniert mit den entsprechenden Hinweisen in Deutsch und Englisch ausgeführt. Farbige Markierungen und Zeichnungen ergänzen die Fotos an entsprechender Stelle.

Die Anleitung des Badger late hat drei Oberabschnitte: I Allgemeiner Zusammenbau, MEXAS und II Montage MEXAS und III Gesamt Ansichten. Im Abschnitt I gibt es die weiteren Unterteilungen in A: Wanne, B: Räumschild und C: Bagger. Der Abschnitt II gliedert sich nochmals in A: Front, B: Links und C: Rechts. Die Anweisungen sind grundsätzlich klar, wenn auch die Bilder meiner Ansicht nach teilweise etwas größer sein könnten. Es ist also empfehlenswert, bei dem einen oder anderen Bauschritt schon mal genauer hinschauen um die Bauteile korrekt zu positionieren. Grundsätzlich sollte der Zusammenbau nach den Fotos für einen erfahrenen Modellbauer ohne größere Probleme möglich sein.

Der Vollständigkeithalber hier die Anleitung des Badger early. Dort fehlen die Oberabschnitte und die Einteilung erfolgt in den Abschnitten A: Wanne, B: Räumschild, C: Bagger, D: C6 Machine Gun und E: Letzte Details.

Decals

Für die Badger liefert Perfect Scale Modellbau jeweils zwei Decalbogen mit. Beide sind im Siebdruckverfahren entstanden und benötigen so kein randgenaues Ausschneiden durch den Modellbauer. Auf dem größeren der beiden Decalbogen befinden sich die Hoheitsabzeichen , taktischen Zeichen, MLC-Kennzeichnung und Fahrzeug-Kennungen. Dazu gibt es die passenden Markierungen für Warnschilder und sonstige Markierungen.

Der zweite Bogen unterscheidet sich bei den Versionen. Beim Early sind auf dem Bogen die Kennzeichnungen für den UN-Einsatz und IFOR zu finden. Bei der späten Variante enthält der Bogen Einsatzmarkierungen KFOR / IFOR.

Der Druck der Decals ist gut. Weder Versatz noch Unschärfe sind zu entdecken.

Fotoätzteile und Kupferdrahtseil

Neben den Bauteilen aus Resin liegen den Bausätzen ein ca. 30cm langes Kupferdrahtseil mit einem Durchmesser von 1mm sowie ein etwas 10 cm langes Stück mit einem Durchmesser von ca. 0,6mm bei. Daraus sind sowohl das Schleppseil der Winde als auch die Abschleppseile zu fertigen.

Weiterhin liefert Perfect Scale Modellbau eine recht große, aber dünne Fotoätzteilplatine mit. Darauf enthalten die filigranen Bauteile für die Kommandantenkuppel, Gitter für die Triebwerkabdeckung, weiter Gitter, Schutzhüllen für das Räumschild, Warnschilder, Schmutzlappen, Griffe, Halter usw.

Auf der zweiten, kleineren Platine befinden sich die aus Ätzteilen gefertigten Bauteile für die Stufen der Aufstiegleiter auf dem Bagger-Ausleger. Auch diese sind fein detailliert und gerade die Riffelung der Trittstufen überzeugt.

Es sind sehr viele Ätzteile zu verbauen, wobei diese sehr detailliert und teilweise recht filigran ausgeführt sind. Dennoch erachte ich hier den Einsatz von PE-Teilen als zweckmäßig gewählt.

Die Bauteile

Mit über 200 Bauteilen allein aus Resin ist der Badger, wie auch zuvor der Dachs, schon ein mächtiger Bausatz. Der erste Blick über die Bauteile zeigt, dass hier der Guss ebenfalls sehr scharfkantig und einwandfrei erfolgt ist. Die Bauteile sind absolut gelungen und zeigen erneut die Detailverliebtheit des Herstellers. Hier steckt erneut viel Arbeit und Recherche drin.

Schauen wir uns die Details und die Bauteile des Badger late also mal näher an. Dazu teile ich den Bausatz in Unterwanne mit Fahrwerk, Oberwanne mit Anbauteilen sowie den Baggerarm auf. Los geht’s!

Unterwanne mit Fahrwerk

Die Unterwanne des Badger besteht wie bereits beim Bausatz des Dachs aus einem großen Gussteil. Weder Verzug noch Beschädigungen sind hier festzustellen. Daran angegossen die Details für den Einsatz der Schwingarme sowie des Antriebs und Leitrades, der Anschläge und der Tragrollen. Auch das verstärkte Fahrwerk an der Wannenfront wurde gedacht. Sehr gut!

Die Wannenrückwand ist als einzelnes Bauteil vorhanden, welches in die Unter- und Oberwanne eingepasst werden muss. Darauf bereits angegossen die Befestigung der Anhängekupplung sowie die markante rechteckige Werkzeugkiste. Das Gehäuse der Außenbord-Sprechanlage befindet sich am gleichen Anguss. Fein gemacht.

Die Schwingarme des Fahrwerkes sind gemeinsam mit den Stoßdämpfer ausgeführt. Gleiches gilt für das vordere Leitrad mit Kettenspanneinrichtung. Achtung, die Länge der Laufrollenaufnahme muss angepasst werden. Auch hier ist der Guss einwandfrei und die Details stimmig. Die zugehörigen Schwingarmanschläge befinden sich auf einem Anguss und sind ebenfalls fein.

Weiter geht es mit den Laufrollen. Auch diese gusstechnisch erneut einwandfrei. Auch die Rückseiten sind detailliert und zeigen die entsprechenden Bolzen.

Die Antriebsräder zeigen tolle Details, sind ebenfalls von einwandfreiem und scharfkantigem Guss. Hier gibt es nichts zu meckern.

Die vorderen und hinteren Tragrollen sind stimmig und müssen von hinten zur Befestigung aufgebohrt werden.

Die Ketten des Badger sind in Segmenten ausgeführt. Dazu gehören zwei lange, zwei mittellange und 4 kurze Segmente. Dazu gibt es noch Einzelglieder sowie Einzel-Endverbinder, wenn es mal zu Beschädigungen kommt. Die Endverbinder können schon mal brechen, hier ist also Vorsicht geboten. Dennoch ist die Bereitstellung der Einzel-Endverbinder auch hier vorbildlich.

Wer die fein detaillierten und fehlerfrei gegossenen Kettensegmente nicht mag, der kann auch hier z.B. auf die Einzelglieder-Kette von MENG ausweichen.

An der Vorderseite der Unterwanne ist das mächtige Räumschild befestigt. Das Schild besteht aus mehreren Bauteilen, da es die Option zulässt mit angebauten oder abgebauten Verbreiterungen ausgeführt zu werden. Dazu kommt die Möglichkeit mittels PE-Teilen den Kantenschutz in der Transportstellung zu verbauen. Das Hauptschild selbst ist aus einem Stück gefertigt und ein mächtiges Bauteil wobei auch hier weder Verzug noch Beschädigungen zu erkennen sind. Die Details auch hier stimmig. Die Halterungen des Schildes zeigen die Feinheiten wie z.B. die Schraubenbolzen und sind in den Abmessungen stimmig. Auch an die optionalen Reißzähne wurde gedacht. Sehr schön.

Insgesamt sind alle Bauteile der Unterwanne stimmig, fein detailliert und von einwandfreiem Guss. Da gibt es nichts zu meckern. Zu beachten ist allerdings, dass beim Bau das Trockenpassen nicht zu kurz kommen sollte. Ein genaues Ausrichten der Schwingarme ist ebenfalls angeraten.

Unterwanne und Fahrwerk unterscheiden sich von den Bausätzen der Variante PiPz Dachs A1 und PiPz Dachs A2 und nun auch Badger early nicht.

Oberwanne mit Anbauteilen

Kommen wir zur Oberwanne. Auch diese ist wie bereits die Unterwanne aus einem Stück gefertigt.

Winkel, Abmessungen, Öffnungen und Abstände sind hier absolut stimmig. Der Guss überzeugt auch hier, wie die Details auf dem Motordeck zeigen. Wartungsluken, Scharniere und Deckel – alles passt und ist fein dargestellt.
Hier unterscheidet sich die Varianten early und late voneinander. Grundsätzlich bauen beide Varianten auf die PiPz Dachs A1-Version auf. Die Werkzeuge sind außen angebracht. Die early Variante besitzt nicht die Halterungen für die MEXAS-Zusatzpanzerung. Diese sind bei der Oberwanne der Badger late Version vorhanden. Hier im Vergleich:

Bei beiden Oberwannen müssen die Abgasgrätings noch befestigt werden, welche als separate Bauteile mitgeliefert werden. Sowohl bei den Grätings als auch bei den Entlüftungsgittern sind die Rippen sehr schön und teilweise filigran ausgeführt.

Wie bereits erwähnt wurde beim Badger ein verändertes Verstaukonzept verwendet. Die entsprechenden Kästen fehlen natürlich im Bausatz dieser Variante nicht.

Die Werkzeuge, welche außen offen befestigt sind, sind ebenfalls enthalten. Verfeinert werden beide Versionen durch die entsprechend zweckmäßig verwendeten PE-Teile.

Auch die markante Kommandantenkuppel finde ich gelungen. In Kombination mit den PE-Teilen ist sie schon ein kleiner Eye-Catcher. Vielleicht sollte man auch den Badger einfach nicht lackieren…

Sowohl Kommandantenluke als auch Fahrerluke und seitliche Tür können auf Wunsch geöffnet dargestellt werden. Luken und Türen sowie Lafettenring sind auf einem Gussast verfügbar. Auch hier überzeugen mich die Details wie z.B. die Innendetaillierung der Luken.

Auch das zusätzliche Anbaugerät wie z.B. die Schleppschere ist mit allen Bauteilen vorhanden.

Besonders beachtenswert finde ich den scharfkantigen Guss der filigranen C6 Machine Gun. Echt überzeugend!

Neben den hier einzeln vorgestellten Bauteilen kommen noch zahlreiche weitere Bauteile, die das Gesamtbild an der Oberwanne vervollständigen. Dies gilt gleichermaßen für den early als auch für den late. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schäkel, Umlenkrollen, Scheinwerfer, Haken, Rundumkennleuchte, C6-Lafette, Spiegel um nur einige zu nennen.

In beiden Varianten können die Bauteile überzeugen. Die Details auch hier herausragend und stimmig.
Bei dem Bausatz des Badger late sind die Bauteile der Zusatzpanzerung MEXAS enthalten. Hierbei handelt es sich um Teile für die Front sowie für rechts und links. Grundsätzlich steht es dem Modellbauer frei diese zu verwenden. Die Bauanleitung geht entsprechend darauf ein. Die Bauteile selbst sind sehr stimmig und von feinen Details wie z.B. die Verschraubungen zeigen.

Baggerarm

Fehlt nur noch das markante Arbeitsgerät des Badger – der Baggerarm mit Schaufel. Das erste Bauteil ist die drehbare Befestigung des Baggerarmes auf der Oberwanne. Auch dieses Bauteil ist PSM gelungen und gegenüber dem Original stimmig. Die feinen Überhänge, Rippen und Bolzen überzeugen genauso wie bei den Bausätzen des Dachs A1 und A2. Für die mögliche Beweglichkeit aller Bauteile hier, sind diese entsprechend aufzubohren und mit Bolzen zu versehen. Die Bolzen befinden sich nicht im Bausatz.

Der Baggerarm selbst besteht aus dem Grundarm und dem Ausleger. Die markante dreieckige Form ist hier gut gelungen. Wartungsdeckel, Öffnungen und Verstärkungsrippen sind absolut stimmig und fein. Beim Ausleger ist auch hier zu beachten, dass dieser für die Darstellung in der Transportstellung etwas gekürzt werden muss. Er passt nicht ganz in den Grundarm hinein.

Markant bei den kanadischen Badger ist die auf dem Baggerarm befindliche Leiter. Diese wird selbstverständlich von PSM berücksichtigt. Die beiden seitlichen Geländer und die Verstrebungen sind als Resin-Teile vorhanden. ACHTUNG: Die Teile sind sehr filigran und mit sehr großer Sorgfalt zu behandeln. Sie brechen sehr leicht.

Ergänzt werden die Resinteile mit den Trittstufen aus Ätzteilen. Insgesamt bietet sich nach dem Bau der Leiter ein tolles Bild. Sehr fein gemacht und äußerst detailliert. Aber nichts für schwache Nerven.

Die Hydraulikzylinder als auch die Leitungen überzeugen ebenfalls im Detail. Die Rücklaufleitungen und
Steuerventile der Differenzzylinder sind perfekt dargestellt. Für eine bewegliche Darstellung der Zylinderstangen müssen die Zylinder entsprechend aufgebohrt werden. Das sollte man mit Vorsicht angehen.

Wenn alles zusammengebaut ist, ergibt sich ein bemerkenswert detailliertes Bild der Hydraulik am Baggerarm hin zum Chassis. Diese Mechanik ist PSM perfekt gelungen.

Last but not least die mächtige Schaufel. Sie ist im Gegensatz zur Ausführung bei den Bausätzen des Dachs hier ein mächtiges Bauteil. Die zahlreichen Bohrungen fehlen nicht und auch an die Verstärkung in der Schaufel wurde gedacht. Einfach klasse.

Auch hier sein angemerkt, dass sich der Baggerarm zwischen den beiden Versionen nicht unterscheidet.
Hier noch ein paar Bilder der gebauten Modelle:

Badger early

Badger late

Referenzen

Für diese Modelle sei für Referenzen wie immer auf das Internet verwiesen. Besonders empfehlenswert ist der Walkaround in der Rubrik Spotlight auf der Seite von Leopardclub. An Literatur sei auf die Leopard Triology Issue 3 verwiesen.

Zusammenfassung

Mit dem Badger, egal ob in der Variante early oder late, produziert von Perfect Scale Modellbau, erhält der Modellbauer ein sehr imposantes und auch detailreiches Modell der kanadischen Variante des Pionierpanzer Dachs. Wanne, Anbauteile und Baggerarm sowie der scharfkantige und durchweg hervorragende Guss sind besonders hervorzuheben. Die Kombination von Decals, Kupferdrahtseil, Resin und Fotoätzteilen ist gut gewählt, und erlaubt so schließlich die entsprechend hohe und beeindruckende Detailtiefe.
Bleibt noch anzumerken, dass Referenz-Studium und eine gewisse modellbauerische Grundfertigkeit hier unbedingt erforderlich sind.

Fazit

Auf den Punkt gebracht: Ein weiterer hervorragender und bestens detaillierter Bausatz in der Dachs-Familie der mich begeistert! Auch diesmal zeigt PSM wieder einmal sein hohes Niveau von Gußtechnik, Detailtreue und Paßgenauigkeit. Der Multimedia-Bausatzes ist erneut ein imposanter Eyecatcher in jeder Vitrine. Absolut empfehlenswert!


Produktinformation

Artikelbezeichnung : Leopard 1 AEV Badger Early
Art. Nr. : 35186
Maßstab: 1:35
Preis : ca. 176,50 EUR

Artikelbezeichnung : Leopard 1 AEV Badger MEXAS (late)
Art. Nr. : 35187
Maßstab: 1:35
Preis : ca. 188,50 EUR

Bausatztyp: Kompletter Bausatz
Material: Resin, Fotoätzteile, Kupferseil
Hersteller: Perfect Scale Modellbau – http://www.perfect-scale.de

Bausatzhistorie

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Perfect Scale Modellbau für die freundliche Bereitstellung des Besprechungsmusters.

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